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Schöne Hochzeitsfotos entstehen selten zufällig. Plant das Brautpaarshooting dort im Tagesablauf ein, wo das Licht weich ist, oft am späten Nachmittag. Gebt Eurer Fotografin oder Eurem Fotografen eine kurze Liste der wichtigsten Gruppenbilder, legt Puffer in den Zeitplan und besprecht früh, wie Foto und Video zusammenarbeiten. So bleibt am Tag selbst genug Zeit für Euch und Eure Gäste.
Die passende Fotografin oder den passenden Fotografen finden
Der Stil ist das wichtigste Kriterium. Manche arbeiten eher dokumentarisch und halten sich im Hintergrund, andere inszenieren mehr und führen Euch durch das Shooting. Bittet deshalb nicht nur um einzelne Highlights, sondern um eine oder zwei vollständige Hochzeitsreportagen. Darin seht Ihr, wie Innenräume, Abendlicht und Gruppenbilder gelingen.
Klärt im Gespräch:
- Wie viele Stunden sind gebucht, und was kostet eine Verlängerung?
- Wann und in welcher Form erhaltet Ihr die Bilder?
- Welche Nutzungsrechte habt Ihr, etwa für Eure Hochzeitswebsite oder Danksagungskarten?
- Wer springt bei Krankheit ein?
- Braucht die Fotografin eine Mahlzeit und einen Platz beim Essen?
Als Faustregel gilt: Sobald Datum und Location feststehen, lohnt sich die Anfrage. Beliebte Samstage in der Hochzeitssaison sind oft früh vergeben.
Licht und Tageszeit
Licht macht Bilder. Die Mittagssonne steht hoch und wirft harte Schatten unter Augen und Nasen. Weicher und wärmer wird das Licht oft am späten Nachmittag und kurz vor Sonnenuntergang. Schaut für Euer Datum nach, wann die Sonne untergeht, und plant das Brautpaarshooting rückwärts von diesem Zeitpunkt aus.
In den Bergen kann die Sonne früher hinter einem Grat verschwinden als im Flachland, am See spiegelt sich das Licht im Wasser. Geht den Ort am besten zur gleichen Tageszeit vorher ab oder bittet die Fotografin, das zu tun. Für Regen braucht es einen Plan: überdachte Plätze, eine Scheune, ein Torbogen oder helle Schirme, die gut aussehen.
Das Brautpaarshooting planen
Es gibt drei übliche Zeitpunkte, und jeder hat Vor- und Nachteile:
- Vor der Trauung (First Look): Ihr seht Euch zum ersten Mal allein, die Bilder sind im Kasten, und Ihr könnt den Apéro ganz geniessen. Dafür ist das Licht am Vormittag oder Mittag nicht immer ideal.
- Während des Apéros: praktisch, weil die Gäste versorgt sind. Plant aber ein, dass Ihr dann eine Weile fehlt.
- Am Abend: schon wenige Minuten im Abendlicht zwischen zwei Gängen ergeben oft die stimmungsvollsten Bilder.
Bewährt hat sich, mehrere kurze Blöcke statt eines langen Shootings einzuplanen. Das ist weniger anstrengend und Ihr verpasst weniger vom Fest. Klärt vorab, ob Ihr an Wunschorten fotografieren dürft, etwa auf privatem Gelände oder in einer Kirche, und wie lange der Weg dorthin dauert.
Wer am Tag selbst keine Zeit verlieren möchte, kann das Brautpaarshooting auch an einem anderen Tag nachholen, im Hochzeitsoutfit oder ganz entspannt in Alltagskleidung.
Der Zeitplan für den Fototag
Eure Fotografin braucht einen Ablaufplan mit Uhrzeiten, Adressen und einer Ansprechperson. Typische Fotomomente sind:
- Getting Ready und Details wie Ringe, Strauss und Papeterie
- Trauung und Gratulationen
- Gruppenfotos
- Brautpaarshooting
- Apéro, Reden, Torte und erster Tanz
Plant zwischen den Programmpunkten Puffer ein. Gratulationen nach der Trauung dauern oft länger als gedacht, und jede Verschiebung drückt auf das Abendlicht.
Die Gruppenfotos: eine klare Liste
Gruppenfotos sind der Teil, der am meisten Zeit frisst. Mit einer guten Vorbereitung geht es schneller:
- Schreibt die Konstellationen mit Namen auf, etwa «Brautpaar mit beiden Familien» oder «Brautpaar mit Grosseltern».
- Beginnt mit der grössten Gruppe und werdet dann kleiner, so können Gäste nach und nach gehen.
- Fotografiert ältere Gäste und Familien mit kleinen Kindern zuerst.
- Bestimmt einen Ort, der bei Sonne und Regen funktioniert.
- Ernennt eine Person, die die Gäste kennt und zusammenruft, oft die Trauzeugin oder der Trauzeuge.
Plant die Gruppenfotos direkt nach der Trauung, solange alle beisammen sind.
Foto und Video aufeinander abstimmen
Wenn zusätzlich jemand filmt, sprechen sich beide vorher ab. Wer steht bei der Trauung wo? Wer darf in den Mittelgang? Wann bekommt das Video eigene Minuten mit Euch? Fragt bei einer Ziviltrauung im Trauungslokal oder in der Kirche nach, ob und wo fotografiert und gefilmt werden darf.
Hilfreich ist ein gemeinsamer Ablaufplan für beide Teams. Arbeiten Foto und Video schon öfter zusammen, kennen sie ihre Abläufe. Sonst reicht ein kurzes Telefonat vor dem Hochzeitstag.
So unterstützen wir Euch
Wir organisieren Fotoshootings und Hochzeitsvideos, stimmen sie in einem gemeinsamen Zeitplan ab und koordinieren alle Dienstleister, in der ganzen Schweiz. Mehr dazu unter Weitere Services und Tageskoordination. Lasst uns im unverbindlichen Gespräch über Eure Wünsche sprechen: Erstgespräch anfragen.


