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Ratgeber · 10.10.2026

Hochzeitspapeterie: Von Save-the-Date bis Dankeskarte

Welche Karten Ihr für Eure Hochzeit braucht, in welcher Reihenfolge sie entstehen und wie alles wie aus einem Guss wirkt.

Flatlay mit Hochzeitseinladung, Siegelwachs und Seidenband
Stimmungsbild

Artikel

Zur Hochzeitspapeterie gehören in der Regel Save-the-Date, Einladung mit Antwortmöglichkeit, Menükarten, Tischplan, Tisch- und Platzkarten und zum Schluss die Dankeskarten. Sie entstehen in genau dieser Reihenfolge, weil jede Karte auf Informationen aus der vorherigen aufbaut. Wirkt alles wie aus einem Guss, mit gleichen Farben, Schriften und einem gemeinsamen Zeichen, erkennen Eure Gäste schon am Briefkasten, wessen Fest es ist.

Die Teile der Hochzeitspapeterie im Überblick

Nicht jedes Paar braucht jede Karte. Diese Teile kommen am häufigsten vor:

  • Save-the-Date: kündigt Datum und Ort an, noch ohne Details
  • Einladung: mit Programm, Ort, Antwortfrist und Hinweis auf die Hochzeitswebsite
  • Antwortkarte: gedruckt oder als Formular auf der Website
  • Kirchenheft oder Ablauf der Trauung: bei Trauungen mit Liedern, Lesungen oder Ritualen
  • Menükarte: zeigt die Gänge und allenfalls die Getränke
  • Tischplan: am Eingang zum Saal, damit alle ihren Tisch finden
  • Tischnummern oder Tischnamen und Platzkarten mit den Namen der Gäste
  • Dankeskarte: nach dem Fest, oft mit einem Foto vom Tag

Die Reihenfolge und typische Zeitpunkte

Die genauen Zeitpunkte hängen von Eurem Fest ab. Ratgeber nennen dazu unterschiedliche Spannen. Die folgenden Angaben sind deshalb Faustregeln, keine festen Vorgaben.

  1. Save-the-Date: sobald Datum und Location verbindlich gebucht sind. Je weiter die Anreise Eurer Gäste und je eher das Fest in die Ferienzeit fällt, desto früher.
  2. Einladung: einige Monate vor der Hochzeit, wenn Programm, Orte und Zeiten feststehen. Ging ein Save-the-Date voraus, reicht oft ein kürzerer Vorlauf.
  3. Antwortfrist: so gewählt, dass Ihr danach noch genug Zeit habt, um nachzufragen und die definitive Gästezahl fristgerecht an Location und Catering zu melden. Fragt dort früh nach, bis wann sie die Zahl brauchen, und rechnet von diesem Datum aus zurück.
  4. Menükarten: erst, wenn das Menü definitiv ist, zum Beispiel nach dem Probeessen.
  5. Tischplan und Platzkarten: ganz am Schluss, wenn alle Zu- und Absagen da sind. Rechnet für den Druck genug Zeit ein, denn auch kurz vor dem Fest kann sich noch etwas ändern.
  6. Dankeskarten: nach dem Fest, oft sobald die ersten Fotos vorliegen.

Plant für jede Karte zusätzlich Zeit für Gestaltung, Korrekturlesen und Druck ein. Auch das Adressieren der Umschläge braucht länger, als man denkt.

Einheitliches Design: der rote Faden

Die schönste Papeterie entsteht nicht Karte für Karte, sondern aus einem Gestaltungskonzept, das von Anfang an feststeht. Dazu gehören:

  • Farbwelt: zwei bis drei Farben, abgestimmt auf Blumen und Dekoration
  • Schriften: eine Schrift für Namen und Titel, eine gut lesbare für die Texte
  • Ein wiederkehrendes Zeichen: Euer Monogramm oder Hochzeitslogo
  • Papier und Veredelung: zum Beispiel strukturiertes Papier, Siegelwachs, Seidenband oder ein Umschlag mit Innenfutter

Wird das Konzept beim Save-the-Date festgelegt, lassen sich alle späteren Karten schnell und stimmig daraus ableiten. Auch die Hochzeitswebsite und die Beschilderung am Tag selbst können dieselbe Gestaltung übernehmen.

Was auf die Einladung gehört

Die Einladung ist das wichtigste Stück der Papeterie. Prüft vor dem Druck, ob diese Angaben stimmen:

  • Eure Namen und wer einlädt
  • Datum, Uhrzeit und Ort von Trauung und Fest, mit vollständiger Adresse
  • Für wen die Einladung gilt, besonders wenn Kinder oder Begleitpersonen eingeladen sind oder nicht
  • Antwortfrist und wie geantwortet wird
  • Adresse der Hochzeitswebsite und gegebenenfalls Passwort
  • allenfalls Dresscode und ein Hinweis zu Geschenken

Lasst die Einladung von mindestens zwei Personen gegenlesen, die den Text noch nie gesehen haben. Ein Tippfehler in Datum oder Adresse ist teuer und unangenehm.

Gedruckt oder digital?

Beides hat seinen Platz. Eine gedruckte Einladung ist ein Erinnerungsstück, das sich aufbewahren lässt. Digitale Teile wie Antwortformular, Anfahrt oder Änderungen lassen sich dagegen jederzeit anpassen. Eine bewährte Kombination: gedruckte Save-the-Date- und Einladungskarten, die Details und die Antwort über die Hochzeitswebsite.

Kurze Checkliste

  • Gestaltungskonzept mit Farben, Schriften und Monogramm festgelegt
  • Gästeliste mit aktuellen Adressen bereit
  • Frist für die Gästezahl bei Location und Catering erfragt
  • Einladung gegengelesen, Datum und Adressen doppelt geprüft
  • Menü definitiv, bevor die Menükarten in den Druck gehen
  • Tischplan und Platzkarten erst nach Ablauf der Antwortfrist

So unterstützen wir Euch

Wir gestalten Eure Einladungen, Menükarten und weitere Papeterie in einem durchgehenden Design und stimmen sie auf Wunsch mit Eurer Hochzeitswebsite und der Dekoration ab, in der ganzen Schweiz. Auch Zeitplan und Gästekommunikation können wir für Euch übernehmen. Mehr dazu unter Weitere Services und Dekoration & Styling, oder Ihr fragt ein unverbindliches Erstgespräch an.

Häufige Fragen

Brauchen wir überhaupt eine Save-the-Date-Karte?

Nicht zwingend. Sie lohnt sich vor allem, wenn Gäste von weit her anreisen, das Fest in der Ferienzeit liegt oder die Einladung erst spät fertig wird.

Wann sollten wir die Einladungen verschicken?

Als Faustregel einige Monate vor dem Fest. Die Antwortfrist legt Ihr so, dass Ihr die definitive Gästezahl rechtzeitig an Location und Catering melden könnt.

Was steht auf einer Menükarte?

Die Gänge in der richtigen Reihenfolge, allenfalls die vegetarische Alternative und auf Wunsch Weine. Klärt die genauen Bezeichnungen mit dem Catering, bevor gedruckt wird.

Gläser mit Schaumwein auf einem Tablett im Abendlicht
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Erzählt uns von Eurer Hochzeit.

Der erste Schritt ist ein unverbindliches Erstgespräch: ohne Druck, ohne Verpflichtung – einfach ein Gespräch über Eure Wünsche.

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