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Ratgeber · 10.10.2026

Hochzeitswebsite: Was darauf gehört und wie Ihr Gäste schützt

Programm, Anfahrt, Zusage, Geschenke: Was auf Eure Hochzeitswebsite gehört und wie sie Gästedaten schützt und auf dem Handy funktioniert.

Planungstisch mit Moodboard, Stoffmustern und Notizen
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Eine Hochzeitswebsite bündelt alles, was Eure Gäste vor dem Fest wissen müssen: Programm, Anfahrt, Übernachtung, Dresscode, Zusage bis zu einem Datum und Hinweise zu Geschenken. Sie entlastet Euch von vielen Einzelfragen und lässt sich jederzeit aktualisieren. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss auf dem Handy einwandfrei funktionieren, und sie sollte mit einem Passwort geschützt sein, damit keine Daten Eurer Gäste öffentlich werden.

Wozu eine eigene Website?

Eine Einladungskarte hat wenig Platz. Wegbeschreibung, Shuttle-Zeiten, Hotelvorschläge und Antworten auf häufige Fragen passen nicht darauf. Auf der Website schon. Dazu kommt: Ändert sich etwas, etwa die Startzeit des Apéros oder der Treffpunkt bei Regen, passt Ihr es an einer einzigen Stelle an, statt allen Gästen einzeln zu schreiben.

Die Website ergänzt die Papeterie. Auf der Einladung stehen Adresse der Website und Passwort, dazu die wichtigsten Eckdaten. Alles Weitere findet sich online.

Was auf die Hochzeitswebsite gehört

Haltet die Website schlank. Gäste suchen Antworten, keine langen Texte. Bewährt haben sich diese Bereiche:

  • Programm: Zeiten und Orte von Trauung, Apéro, Essen und Fest. Wer nur zu einem Teil eingeladen ist, sollte das klar erkennen können.
  • Anfahrt: Adressen mit Link zum Kartendienst, Hinweise zu Parkplätzen, Anreise mit öffentlichem Verkehr und allfällige Shuttles samt Abfahrtszeiten.
  • Übernachtung: Hotels oder Unterkünfte in der Nähe, allenfalls mit Hinweis auf ein reserviertes Kontingent und bis wann es gilt.
  • Dresscode: Kurz und verständlich. Wenn Ihr «festlich» schreibt, erklärt in einem Satz, was Ihr Euch darunter vorstellt. Hilfreich sind auch Hinweise zum Gelände, etwa Wiese oder Kies.
  • Zusage: Ein einfaches Formular mit Zu- oder Absage, Anzahl Personen, Unverträglichkeiten oder Ernährungswünschen und einer klaren Frist.
  • Geschenke: Ein freundlicher Hinweis, ob Ihr Euch etwas Bestimmtes wünscht, etwa einen Beitrag an die Hochzeitsreise.
  • Kontakt: Wer beantwortet Fragen? Oft sind es Trauzeugin oder Trauzeuge, damit Ihr in den letzten Wochen entlastet seid.
  • Häufige Fragen: Sind Kinder eingeladen? Gibt es eine Garderobe? Was passiert bei schlechtem Wetter?

Datenschutz: Eure Gäste schützen

Eine Hochzeitswebsite enthält Informationen, die nicht in fremde Hände gehören: wann Ihr nicht zu Hause seid, wo viele Menschen gleichzeitig feiern, wer eingeladen ist. Darum empfehlen wir:

  • Passwortschutz für die ganze Seite. Das Passwort steht auf der Einladung und wird nicht öffentlich geteilt.
  • Keine Gästeliste online. Namen, Adressen und Zusagen gehören in einen geschützten Bereich, den nur Ihr seht, nicht auf eine öffentliche Seite.
  • Nicht in Suchmaschinen. Die Website sollte so eingestellt sein, dass Suchmaschinen sie nicht aufnehmen.
  • Nur abfragen, was Ihr braucht. Für die Planung reichen Name, Zusage, Personenzahl und Ernährungswünsche. Gesundheitsangaben wie Allergien gebt Ihr nur an das Catering weiter.
  • Nach dem Fest aufräumen. Löscht die Antworten der Gäste, wenn Ihr sie nicht mehr benötigt.

Auch bei Fotos ist Vorsicht angebracht. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hält fest, dass für die Veröffentlichung von Fotos grundsätzlich die Einwilligung der abgebildeten Personen nötig ist, wenn kein anderer Rechtfertigungsgrund vorliegt. Bei Gruppenfotos genügt laut EDÖB ein Hinweis vorab auf Aufnahme und Veröffentlichung, und wer widerspricht, wird respektiert. Bei Bildern einzelner Personen sollten diese das Bild vorher sehen können, bei Minderjährigen braucht es die Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Eine einmal erteilte Einwilligung kann zurückgezogen werden. Wenn Ihr nach dem Fest eine Fotogalerie auf die Website stellt, kündigt das also vorher an und entfernt Bilder auf Wunsch.

Handy zuerst

Viele Gäste öffnen die Website nicht am Computer, sondern unterwegs: im Zug, auf dem Parkplatz, kurz vor der Trauung. Achtet deshalb darauf:

  • gut lesbare Schrift und genug Kontrast, auch draussen im Sonnenlicht
  • Adressen und Telefonnummern, die sich mit einem Tippen öffnen lassen
  • ein Zusageformular, das auf kleinen Bildschirmen ohne Zoomen funktioniert
  • schnelle Ladezeiten, auch mit schwachem Empfang auf dem Land
  • das Wichtigste zuerst: Datum, Ort, Programm

Gestaltung als Teil des Ganzen

Die Website wirkt am stimmigsten, wenn sie die gleiche Gestaltung trägt wie Eure Papeterie: dieselben Farben, dieselbe Schrift, Euer Monogramm oder Hochzeitslogo. So erkennen Gäste sofort, dass alles zusammengehört, von der Save-the-Date-Karte bis zur Tischkarte.

Kurze Checkliste

  • Inhalte gesammelt: Programm, Anfahrt, Übernachtung, Dresscode, Geschenke, Kontakt
  • Passwortschutz aktiv, Website nicht in Suchmaschinen
  • Zusageformular mit Frist getestet, auch auf dem Handy
  • Website-Adresse und Passwort auf der Einladung
  • Regelung für Fotos festgelegt und den Gästen mitgeteilt
  • Datum für das Löschen der Gästeantworten notiert

So unterstützen wir Euch

Wir erstellen Eure Hochzeitswebsite mit Passwortschutz, Zusageformular und Gestaltung passend zu Eurer Papeterie und übernehmen auf Wunsch die Gästekommunikation. Mehr dazu unter Weitere Services; passende Gestaltungsideen findet Ihr im Beitrag Hochzeitslogo und Monogramm. Für ein unverbindliches Erstgespräch könnt Ihr uns hier anfragen.

Häufige Fragen

Braucht unsere Hochzeitswebsite einen Passwortschutz?

Wir empfehlen ihn. Adresse, Datum und Programm Eurer Hochzeit gehen nur Eure Gäste etwas an. Ein einfaches Passwort auf der Einladung genügt meist.

Dürfen wir Fotos der Gäste auf der Website zeigen?

Laut EDÖB braucht es grundsätzlich die Einwilligung der abgebildeten Personen. Bei Gruppenbildern genügt ein vorheriger Hinweis, bei Einzelbildern sollten die Betroffenen das Bild vorher sehen. Bei Kindern stimmen die Eltern zu.

Ersetzt die Website die gedruckte Einladung?

Nicht unbedingt. Bewährt hat sich eine gedruckte Einladung mit den wichtigsten Angaben, die für Details, Zusage und Änderungen auf die Website verweist.

Gläser mit Schaumwein auf einem Tablett im Abendlicht
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Der erste Schritt ist ein unverbindliches Erstgespräch: ohne Druck, ohne Verpflichtung – einfach ein Gespräch über Eure Wünsche.

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